Telecom Projekt 2


Wartungsverträge für internationale Betreiber

Michel Steiner Projektleiter, Westschweiz, Ecublens

Das Rückgrat der Glasfasernetze, das sogenannte Backbone-Netz, verbindet Grossstädte in ganz Europa miteinander. In der Schweiz verlaufen diese Netze von Genf nach Zürich und von Basel nach Lugano. Aufgrund ihrer geografischen Abdeckung bietet die Arnold AG beste Voraussetzungen für diese Art von Wartungsverträgen.

Bei Datenraten von mehreren hundert Gbit/s muss die Zuverlässigkeit der Verbindung stets gewährleistet sein. Wir sind an insgesamt 17 Standorten in der gesamten Schweiz tätig und nutzen die bestehende Infrastruktur. Arnold ist sowohl für Wartungsarbeiten als auch für die Aufrüstung der Hilfsanlagen am Installationsort (Brandmelde- und Löschanlagen, Klimaanlagen, Notstromaggregate, NSHV, 48 V-Werkstatt, Übertragungssysteme für technische Alarme, Zugangskontrollsysteme usw.) zuständig. Gemeinsam mit den Überwachungszentralen der Betreiber führen unsere Teams Netzumleitungsmassnahmen durch. Ausserdem sind wir Ansprechpartner für die Behörden, wenn es um die Anlagen der Betreiber geht. Unter Einhaltung der geltenden Normen übernimmt Arnold die Koordination aller Arbeiten, die in der Umgebung von oder an Bodeninfrastrukturen (Glasfaserfernnetze, Kabelschutzrohre, Spleissschächte und -boxen) stattfinden. Im Falle korrigierender Eingriffe stellt unser technischer Support in Zusammenarbeit mit unserem Bereitschaftsdienst das notwendige fachliche Know-how und die entsprechende Reparaturmethodik zur Verfügung, um einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten zu gewährleisten und den ursprünglichen Zustand der Anlagen und Geräte an den Einsatzorten sowie der Bodeninfrastrukturen wiederherzustellen.

Fun Facts:

Seit 2018 führt das ASTRA umfangreiche Arbeiten für den Bau des neuen Autobahnkreuzes Grand-Saconnex in Genf durch, die bis 2023 andauern. Seit Beginn der Planungsarbeiten 2013 wurde Arnold immer wieder angefragt, Konfliktzonen zu definieren und technische Lösungen umzusetzen. Zwischen den Plänen und den Gegebenheiten vor Ort bestand grosse Unsicherheit, ob eine Netzabsenkung um 4 m möglich sein würde. Schlussendlich wurde eine Genauigkeit von 10 cm erreicht!

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