Telecom Projekt 5


Ausbau des Auswiler Glasfasernetzes

Giuseppe Fazzari Projektleiter, Nordwestschweiz, Luterbach

Für die Fernsehgenossenschaft Auswil im Kanton Bern hatte Arnold vor mehreren Jahren bereits kleinere Aufträge wie den Einzug eines Mikrorohrs und das Einblasen von LWL-Kabeln ausgeführt. In diesem Jahr beschloss die Fernsehgenossenschaft, ihr Kabelnetz durch ein modernes Glasfasernetz zu ersetzen.

Die bernische Fernsehgenossenschaft Auswil FGA im Verwaltungskreis Oberaargau wurde im Jahr 1978 gegründet. Sie ist in der leitungsgebundenen Telekommunikation tätig und bezweckt den Bau und Unterhalt des hierfür bestehenden Kabelnetzes. Dieses Netz beabsichtigt die FGA nun auszubauen und in Richtung der FTTH-Technologie zu entwickeln, was abgekürzt für «Fibre-to-the-home» steht und besser als Glasfasertechnologie bekannt ist. Um dieses Projekt umzusetzen, richtete die Fernsehgenossenschaft eine Anfrage an die Arnold AG für eine Offerte und nahm in der Folge auch deren Angebot an. Für Arnold als bauführendes Unternehmen bestand der so entstandene Auftrag im Wesentlichen im Auszug der Koaxialkabel des Hybrid Fiber Coax-Netzes, kurz HFC-Netz und in der Instandstellung der Sondagenlöcher. Weitere Ziele des Gesamtauftrages umfassten nebst den Aufgaben der Arnold das Öffnen der Kabelschächte, der Einzug von Mikrorohren, das Einblasen von LWL-Kabeln, das Errichten von BEP-Installationen und das Spleissen an den Standorten der Verteilknotenpunkte, namentlich in den Verteilkabinen der Liegenschaften. Die Planungsarbeiten für dieses Projekt übernahm die Firma IBL. Am 17. August 2020 konnte der Spatenstich des umfangreichen und interessanten Projekts getätigt werden. Die Arbeiten in der Gemeinde Auswil setzten sich über knapp vier Monate hinweg fort und wurden im November 2020 abgeschlossen.

Fun Facts:

Für die Monteure von Arnold waren die Arbeiten im sehr ländlichen Gebiet inmitten der Natur sehr angenehm. Besonders den Austausch mit den freundlichen und gesprächigen ansässigen Bauern und deren Erzählungen über die Mühen seinerzeit des Einzugs der Koaxialkabel für das HFC-Netz schätzte das Team sehr. Das umfangreiche Projekt erregte im Übrigen auch die Aufmerksamkeit der Lokalpresse. Nur wenige Tage nach dem Spatenstich veröffentlichte der Unter-Emmentaler am 21. August 2020 einen Zeitungsbericht über das Ausbauprojekt der FG Auswil und deren Zusammenarbeit mit der Arnold AG.

Die gesamte Baufläche der vier Auswiler Gemeindegebiete Aerbollingen, Hermandingen, Brüggen und Unterauswil war sehr weitläufig, was Arnold vor die Herausforderung stellte, die Sondagenlöcher schnellstmöglich instand zu setzen. Des Weiteren gab es an den bestehenden Rohrleitungen diverse Engpässe, welche Arnold jedoch, ebenso wie die geforderte Geschwindigkeit bei den Sondagenlöchern, mit Bravour stemmte. Die Rahmenbedingungen des Projekts gestalteten sich konfliktlos, was sicherlich dazu beitrug, dass Arnold aufkommende Hürden so gut überwinden konnte. Die abschliessende Migration des durch Arnold ausgezogenen HFC-Netzes zum LWL-Netz führte das Langenthaler Telekommunikationsunternehmen Renet AG aus. Der Kunde, die Fernsehgenossenschaft Auswil, zeigte sich mit den Leistungen der Arnold AG sehr zufrieden. Arnold hofft auf eine weitere Zusammenarbeit im Rahmen des Ausbaus des neuen LWL-Netzes in der Gemeinde Auswil 2021, welcher sich noch in Planung befindet.

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